Chenomeles japonica, Rindenschäden

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Amber
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Di 8. Nov 2016, 11:51

P1070020 klein.jpg
P1080062klein.jpg
P1080061klein.jpg
Zuerst herzlichen Dank an Hanno für den Lotsendienst.
Nach dem gelungenen Einstieg erhoffe ich mir einen Rat für die evtl. Behandlung meines Bäumchens.
Chenomeles japonica, seit 1985 in Pflege. Standort wie immer im Sommer: Vollsonnig. Letzter Rückschnitt vor etwa 4 Wochen. Letzte Düngergaben vor ca. 8 Wochen.
Im Laufe der vergangenen Woche sind massive Rindenaufbrüche entstanden. An einer Stelle ist die Rinde am Stamm offen bis ins Kernholz. Gibe es Erfahrung im Umgang mit solchen Veränderungen.
SChädlinge? Frostschäden kann ich ausschliessen.
Danke für die Ratschläge im voraus und Grüsse
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majo
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Di 8. Nov 2016, 15:11

hallo Amber,

das sieht leider nicht gut aus....
Ich habe solche Erscheinungen an Pflanzen noch nicht direkt gesehen, aber es sieht schwer nach einer Rindennekrose oder Rindenbrand , oder etwas Ähnlichem aus.
Ich glaube in beiden Fällen stirbt das Kambium unter der Rinde ab, die Rinde wird daraufhin rissig und platzt auf, wodurch dann sehr gerne Pilzerkrankungen eindringen, die der Pflanze dann den Rest geben.
Ob es da noch eine Rettungsmöglichkeit gibt...... ich kann es dir leider nicht sagen, da ich ein solches Fehlerbild noch nicht hatte, bzw. erfolgreich bekämpft habe.
Falls nur obere Äste betroffen sind, würd ich die befallenen Äste auf jeden Fall abschneiden, und den Rest mit einem Fungizid ( Pilz-Bekämpfungsmittel ) behandeln.
Die Schnittstellen an der Pflanze auch gleich mit einem Wundverschluss behandeln, und die Schere im Anschluss desinfizieren.

Vielleicht kennt sich aber auch noch jemand besser mit diesem Schadbild aus.

Gruß majo
Mein Motto ...... Anfangen ist der wichtigste Teil einer Arbeit

Amber
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Mi 9. Nov 2016, 17:11

Hallo majo,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Deine Ausführungen haben mir geholfen, denn ich hatte vor einigen Jahren einen ähnlichen Schaden bei einem Weissdorn. Damals hat sich die Krankheit so rasant schnell ausgebreitet, dass das Bäumchen trotz nur geringem erkennbaren Rindenschaden nach kürzester Zeit einging. Ich verfolgte die Sache damals nicht weiter.
Die jetzt aufgebrochene Rinde reicht bis ca. 3 cm über dem Wurzelansatz nach unten, Seitenäste sind auch geschädigt. So wie es jetzt aussieht, geht das Bäumchen verloren.
Ein Versuch:
Ich nahm die Quitte in Quarantäne ,habe sie mit einem Fungizid bedhandelt und die offenliegenden Stellen des Kernholzes mit entsprechendem Baumwachs verschlossen.
Für Deine Hinweise möchte ich herzlich danken.
Grüsse Amber

Amber
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Sa 4. Mär 2017, 17:55

Ich hoffe nochmals auf guten Rat.
Ist Rindennekrose durch einen Virus entstanden? Dann gibt es wohl keine Hilfe. Wenn ich das richtig vertanden habe, ist die Pilzinfektion eine mögliche Folgeerkrankung. Zudem habe ich heute Holzmehl auf Stamm gefunden und beim entfernen des vorletzten Astes 2 ca. 2mm grosse Larven unter der Rinde . Der noch verbliebene Ast am unteren Stammteil zeigt neuen Austrieb und Stockausschläge zeigen sich. Der BAum ist aber sicher noch nicht "überm Berg".

Was kann ich zur Rettung tun??
Danke für die Hilfe und Grüsse

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