Forsythie - oder wie das Unheil begann

Zeigt Eure Forsythien!
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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 20:37

Servus an alle

Eines meiner größten Projekte ist derzeit eine Forsythie die ich 2010 im März ausgegraben habe.
In unserem Ort sollte ein neuer Baumarkt gebaut werden. Auf dem Grundstück stand ein ca 40 Jahre alter Forsythienstrauch.
Der sollte meines Erachtens nicht unter den Bagger kommen.
Also bin ich im März einem Spaten losgezogen um die Heimholung zu beginnen.

Links auf dem Bild ist die Forythie die ich glaubte schnell ausgraben zu können.



Ich habe diesen tollen Forsythien-Bericht mal ins passende Spezial-Board verschoben.
LG, Christiane
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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 20:40

Naja, so war der gelbe Riese wohl etwas zu groß für den Kofferraum meines PKW´s.
Also Schere und Säge raus und ratzfatz ein bissl kleiner gemacht. Er soll ja auch keine zu großen Umstände machen. Schlussendlich ist mein Kreuz ja auch nicht mehr das jüngste.
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Hanno
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So 6. Mär 2011, 20:47

Nicht schlecht, Herr Specht!
Hoffentlich nimmt der gelbe Riese es nicht übel, dass Du ihm kein Grün mehr gelassen hast. Reiner Vollmari hat in seiner grossen Ausarbeitung ja ausdrücklich gesagt, dass mindestens ein Blatt bzw. ein grünes Ästle stehen bleiben sollte, damit der Ast nicht abstirbt . . .

Trotzdem - viel Glück damit!
Zeig auch noch, was unter der Erde steckte . . .

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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 20:54

Danach locker und lässig den Spaten aus dem Auto und rein in den Boden damit. Uii, sh ..t, da geht gar nix. Der Boden war noch gefroren. Normalerweise würde ich ja jetzt eine oder zwei Wochen warten, jedoch war für die nächsten Tage der Bagger bestellt um das Gelände zu planieren.

Also es muss da schwereres Gerät her. Dem Kerlchen werden wir es schon zeigen wer da am längeren Ast sitzt.
Pickel, eine massive Schaufel, eine Axt und eine Brechstange aus dem Keller geholt und wieder hin zur Forsythie.

Ich sag euch was, der Pickel ist ungefähr wieder bis Schulterhöhe zurückgesprungen wie ein Gummiball als ich ihn in den Boden wuchten wollte.

Nach drei Stunden arbeiten bei Minustemperaturen war ich nass als hätte ich einen Nachmittag in der Sauna verbracht. Aber ich hatte einen Graben von ungefähr 1 Meter Durchmesser und 30 cm tief um die Forsythie gebuddelt.

So das war´s du Luder (dachte ich mir zumindest).
Komisch ich dachte ich hätte alle armdicken Haltewurzeln bereits abgesägt. Der gelbe Riese rührte sich, aber ich bekam ihn nicht aus der Grube.
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So 6. Mär 2011, 20:59

Herbert A hat geschrieben:jedoch war für die nächsten Tage der Bagger bestellt um das Gelände zu planieren.
Der hätte Dir sicher gern die Forsy mit einem Hub ausgegraben . . .

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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 21:04

Nach einiger Zeit bin ich draufgekommen dass der gelbe Riese wegen der gefrorenen Erde so ein enormes Gewicht hatte, dass ich ihn nichtmal anheben, und schon gar nicht in den Kofferraum wuchten konnte.

Mit Hilfe eines zufällig vorbeikommenden Passanten habe ich das Ungetüm dann ganz an die Grundgrenze geschleppt. Erst musste die gefrorene Erde etwas auftauen damit ich den Wurzelballen nochmal reduzieren kann ohne die Feinwurzeln zu sehr zu beschädigen. In gefrorenem Zustand hätte ich sie alle abgerissen.

Die nächsten 4 Tage war es etwas wärmer und der Wurzelballen ist aufgetaut. Ich habe die gesamte Erde entfernt und alle Wurzeln die der Baum nur irgendwie entbehren konnte entfernt.

Es ist mir gerade gelungen die Forsythie anzuheben und in den Kofferraum zu wuchten. Dabei habe ich aber leider mein Kreuz ein bissl beleidigt.

2 Tage war ich dann ausser Gefecht. Den Baum habe ich in den Garten gelegt und zum Schutz der Wurzeln etwas Erde draufgegeben.
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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 21:06

Hanno
keiner wußte genau wann der Bagger kommt geschweige denn welcher Baggerführer zuständig war. Also wollte ich das Risiko nicht eingehen.

Die Gier Hanno, die blanke Gier hat mich beim Anblick des Riesen gepackt.
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So 6. Mär 2011, 21:15

Nachdem meine Frau mich zwei Tage massiert und mit allen möglichen Salben eingeschmiert hat, konnte ich der Fossy endlich wieder auf den Pelz rücken.
[img]http://[/img]
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So 6. Mär 2011, 21:20

Da lag sie nun wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Fertig für die finale OP.
Es lag nämlich noch eine kleine OP vor uns, da die einzelnen Stämme unter der Erde zu einem großen Stamm zusammengewachsen sind. Der Umfang betrug rund 50 cm und die Höhe des Ballens waren noch beachtliche 30 cm. Sooooo hat die niemals in einer vernünftigen Schale Platz.

Aber ich hab da ja meine große und scharfe Bügelsäge. Damit wird das wohl ratzfatz gehen - dachte ich mir.

Leider hatte ich nicht damit gerechnet dass Steine in den Wurzelballen eingewachsen waren. Die waren teilweise so vom Holz überwallt dass man sie gar nicht sehen konnte.

So eineinhalb Stunden später war meine Säge endgültig stumpf. Damit kann ich vielleicht noch Styropor schneiden. Aber - immerhin ich habe den Wurzelballen auf ca 10 cm Höhe gekürzt.
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So 6. Mär 2011, 21:23

Meine bis dato größte Schale war leide etwas zu klein für den gelben Riesen. Daher habe ich einen Plastikuntersetzer mit Tragegriffen gebastelt, weil mit Substrat würde ich die Forsythie sonst nicht mehr bewegen können.
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So 6. Mär 2011, 21:28

Da kann sie sich jetzt einmal etwas entspannen und an die neue Umgebung gewöhnen. Im Mai habe ich dann eine Schale wie eine Kinderbadewanne gekauft. 90 x 60 cm und 17 cm hoch.

Noch im selben Jahr habe ich sie da hineingesetzt. Ich muss dazusagen dass an dem restlichen Ballen ein ganzer Kranz an aktiven Feinwurzeln war und ich somit das Risiko einer Exhumierung aus dem suboptimalen Plastikuntersetzer eingehen konnte.

2010 hat die Forsythie schön durchgetrieben.

So schaut sie heute aus.
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So 6. Mär 2011, 21:35

Im ersten Winter hatte ich ein wenig Sorge, da ich sie vor der Kälte ja nicht schützen konnte. Aber sie hat das tapfer weggesteckt und in den ersten warmen Tagen wird sie wieder vollgas geben.

Gestalten muss ich sie direkt aur ihrem Regal, weil mal schnell wegheben kann ich den gelben Riesen nicht. Hat ein Gewicht wie die chinesische Mauer.

ciao und servus.

Herbert A

Vielleicht besucht ihr ja die Österreichische Bonsai Nationalausstellung. Wir haben tolle Wochenendpackages für Euch zusammengestellt.
Nicht nur Bonsai, sondern Bonsai, Berge & Genussbedürfnisse werden befriedigt.
Info: https://sites.google.com/site/bonsainat ... ndpackages
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Mabel1
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So 6. Mär 2011, 21:52

herbert, die ist ja gar nicht wiederzuerkennen...

meine zwerge sind zwar nur ein bruchteil dessen, aber dafür kann ich sie heben... ;-)

mich hat das forsythien-fieber à la reiner vollmari gepackt, bin schon sehr gespannt auf das umtopfen im mai ...

dir auch beide daumen gedrückt :twothumbsup:
Grüßle,
Anette

DER WEG IST DAS ZIEL !!

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Herbert A
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So 6. Mär 2011, 22:01

Danke Mabel

nachdem der Baum letztes Jahr schön ausgetrieben hat, konnte ich einige der kreuz und quer wachsenden Stämme abschneiden. Das dürfte jetzt die Grundstruktur für die Gestaltung sein.

Aber das dauert sicher noch einige Jährchen.

ciao
Herbert
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Kanna
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So 6. Mär 2011, 22:04

Hi. Coole entwicklung.

Gut geschriebener text. Liest sich sehr gut...

Gruss

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HarryS
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So 6. Mär 2011, 22:45

ne prima Berichte  :yes: :twothumbsup:
MfG Harry (Harald)

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miro
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So 6. Mär 2011, 23:49

Tolle Geschichte !!!!!!! :twothumbsup:

Grüße aus Solingen ,  Ernst

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Elastica
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Mo 7. Mär 2011, 09:56

Heilige Maria, Mutter Gottes!  :twothumbsup:
Beziehungen sind wie Bonsai, wer sie nicht pflegt kann sehen wie sie eingehen.

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Herbert A
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Mo 7. Mär 2011, 16:51

Servus an alle

Es freut mich dass euch das Gschichtl gefällt.

Elastica hattest Du gerade eine Vision? *gg*

ciao
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So 3. Apr 2011, 21:26

Servus an alle

die Forsythie hat den Winter gut überstanden und blüht gerade im schönsten Frühlingsgelb.
Demnächst wird gedrahtet und mit den Todholzarbeiten begonnen.

ciao
Herbert Aigner
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Di 12. Mär 2013, 22:14

Servus an alle

nach zwei Jahren einmal ein update zum Projekt Forsythie.

Da die Forsythie mit der großen Schale viel zu schwer ist um sie auch nur 1 cm zu heben geschweige sie ins geschützte Winterquartier zu tragen, ist der Baum unserem strengen Winter voll ausgesetzt. Dies hatte im Winter 2011/12 zur Folge dass sich große Teile der abgestorbenen Rinde von selbst gelöst haben.
Als ich das im Frühjahr bemerkte, dachte ich zuerst der Baum kann das nicht überlebt haben.
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Di 12. Mär 2013, 22:17

Bei genauerem hinsehen stellte sich jedoch heraus dass lediglich die nicht aktiven Rindenbereiche abgehoben wurden. Die jeweiligen Saftbahnen zu den Ästen waren völlig intakt.

Auf dem Bild kann man das aktive Kambium gut erkennen.

Im April stand die Forsythie wieder in voller Blüte.
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Di 12. Mär 2013, 22:21

Es war also an der Zeit mit Totholzarbeiten zu beginnen und zwei Stämme noch mal wesentlich einzukürzen die nicht so richtig ins Bild passten.
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Di 12. Mär 2013, 22:24

Bei einem Workshop mit Francois Jeker haben wir gelernt Totholz richtig ohne Fräsen zu bearbeiten. Bei dem spröden und teils sehr harten Holz der Forsythie eine Herausforderung.
Die Arbeiten haben mehrere Tage in Anspruch genommen.
Hier zwei Beispiele, jeweils vorher und nachher.
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Di 12. Mär 2013, 22:32

Die Forsythie wird noch ein paar Jahre der Gestaltung brauchen.

Diesen Winter hat sie wieder gut überstanden und die Knospen sind schon hochaktiv. Ich freue mich schon auf die Blüte.

Ich hoffe dass ich die Forsythie heuer in eine kleinere Schale topfen kann. Das wird nicht ganz einfach über die Bühne gehen, da die Stämme unter der Erde ja fest zu einer Einheit zusammengewachsen sind. Der Durchmesser der verholzten Wurzelplatte beträgt ca 60 cm. Um sie in eine vernünftige Schalengröße zu bringen, in der ich sie auch bewegen kann, werde ich vorne und hinten jeweils 5-10 cm wegschneiden müssen. Dabei wird die Gefahr bestehen dass dort dann keine Feinwurzeln mehr sind und dadurch möglicherweise Stämme in Gefahr sind abzusterben. Ich bin schon sehr gespannt ob und wie sich das Problem lösen lässt.

ciao
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