Forsythienwäldchen

Zeigt Eure Forsythien!
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hopplamoebel
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Mo 2. Jun 2014, 20:10

Moin,

bevor der Bagger im Neubaugebiet angerückt kam, habe ich diese Forsythien noch ausgegraben - und zu einem Wäldchen komponiert.
Auch wenn ich irgendwo gelesen habe, dass Forsythien nicht gerade die besten Ausgangspflanzen für einen Wald sind, so will ich es trotzdem mal versuchen.
Die Pflanzen sind alle angewachsen, treiben fröhlich aus und in diesem Jahr will ich eigentlich nur noch hier und da reduzieren und neue Triebe, die an falscher Stelle sprießen, kappen.
Im Herbst gibts dann ein update.

Grüße,
marco
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Carmen_G
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Di 10. Jun 2014, 11:02

Hi Marco,

weißt du noch, was dagegen sprechen sollte aus Forsythien einen Bonsaiwald zu gestalten?
Mir würde da jetzt auf anhieb kein vernünftiger Grund dagegen einfallen.

Dein kleines Projekt ist sicher nicht verkehrt und warum sollte da kein schönes Ergebnis daraus entstehen?

bin mal auf die weitere Entwicklung gespannt.
Viel Spaß und Erfolg damit.

liebe Grüße
Carmen

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hopplamoebel
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Sa 6. Sep 2014, 18:48

Moin Carmen und alle anderen, die es interessiert,

hier ein Update von meinem Wäldchen.

Wie ihr seht, ist der Wald in eine Schale umgezogen. Ich hatte den Wald ausgemessen und daraufhin eine Schale bestellt (Länge 50 cm). Irgendwie kam es dann beim Umpflanzen aber trotzdem nicht hin, so dass 2 Bäumchen den Wald wieder verlassen mußten :bcdboese:
Nächstes Jahr soll es allerdings eine 80 cm Schale geben und da dürfte dann wohl wieder genug Platz sein :smile:

Apropos Platz: Die Forsys hatten das alte Pflanzgefäß schon dermaßen durchwurzelt, dass an ein Einpflanzen in die flache Schale zunächst gar nicht zu denken war. Zuerst mußte ich die Wurzelmasse stark reduzieren - trotzdem stehen die Bäumchen in der Mitte noch ziemllich hoch. Je nach Lage der Dinge werde ich beim nächsten Umpflanzen versuchen, die Wurzelmasse weiter zu reduzieren.

In der Vorderansicht sieht man zwei große Wurzeln, die bis an den Rand der Schale wachsen. Da bin ich mir unsicher, ob ich die so lassen soll und auf feinere Seitenwurzeln hinarbeite (wieder mit Erde bedecken) oder ob ich sie lieber kappen soll? Was meint ihr?

Auf der Rückseite sieht man noch einen Stumpf. Hier soll der Fräser im nächsten Jahr zum Einsatz kommen, um ihn etwas gefälliger zu machen.

Weitere Aktionen sind natürlich Feinverzweigung und vor allem das Herausarbeiten einer Krone bei dem dicksten der Bäume. Hier gibt es nämlich einen unschönen Kappschnitt, der z.T. überwallt werden soll, zum anderen müssen die Äste in diesem Bereich noch stärker und dominater werden. Ggf. lasse ich im nächsten Jahr mal einen oder mehrere der Äste in diesem Bereich durchtreiben.

Wer noch konstruktive Ideen hat - gerne her damit.
Ansonsten ist die Saison ja bald vorbei und dann geht es in die Winterpause.
Noch ein schönes WE,
marco
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Albin
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Sa 6. Sep 2014, 22:21

Hallo Marco,

ich wünsche Dir viel Glück mit Deinen Forsie, insbesondere weil ich es für falsch halte das Du so voreilig an die Sache ran gehst. Forsies sind sicher relativ anspruchslos, aber Du verlangst den Bäumchen schon eine Menge ab. Im Juni aus der Erde holen (Freiland), schneiden, Wurzeln schneiden, im September dann in eine Schale packen, wieder Wurzeln schneiden wobei die Forsies noch voll im Laub stehen, ein Großteil der Wurzeln liegt im freien (ungeschützt).

Was Du grundsätzlich vor hast ist sicherlich nicht schlecht, aber erster Grundsatz Bonsai hat etwas mit Geduld zu tun. Was heute noch schön frisch und grün aussehen kann, kann sich morgen schon erledigt haben. Wie gesagt ich will Dir keine Angst machen und wünsche Dir viel Glück. Spontan bin ich fast versucht Dir zu raten den gesamten Schaleninhalt ganz vorsichtig wieder komplett in den Pflanzkorb zu packen, aber vielleicht kann noch jemand anderes da etwas zu sagen.

Forsies sind sehr pflegeleicht und wenn Du alles beachtest kannst Du auch sehr schnell zum Erfolg kommen, aber über Nacht kannst Du auch diese Art nicht überreden. Ich hoffe ich habe Dir jetzt nicht zu sehr auf die Füße getreten und ich bin auch nicht der Forsie-Spezialist, aber ich mußte das jetzt trotzdem einmal loswerden. Viel Glück und halt uns auf dem laufenden wie es weiter geht.

LG
Albin

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hopplamoebel
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So 7. Sep 2014, 09:05

Moin Albin,

Danke für die mahnenden Worte!

Meine Erfahrung ist, das man je nach Pflanzenart und vor allem nach Zustand des Materials (geht es der Pflanze gut, treibt sie aus, bildet sie neue Wurzeln, reagiert sie auf den Dünger, etc.) sehr unterschiedlich vorgehen kann! Was für das eine Bäumchen den Tod bedeuten würde, kann man bei einer anderen Sorte bedenkenlos tun.

Die Forsys haben ein extremes Wurzelwachstum. Den Pflanzkorb hatten sie innerhalb von 2! Monaten komplett durchwurzelt - und in der neuen Schale legen die Wurzeln auch schon wieder ein hohes Tempo vor. Zur Entwicklung der Wurzeln gibt es übrigens unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, dass Wurzeln immer überdeckt sein müssen um Wachstum zu erzeugen, die anderen legen Wurzeln extra teilweise frei. Bei meinem Wäldchen sind die Wurzeln vor allem durch die Erosion beim Gießen und durch die Monsterregenschauer freigelegt worden. Vor dem Winter wird alles wieder in Erde "verpackt".

In diesem Sinne freundliche Grüße und bis zum nächsten Update,
marco

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Hanno
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So 7. Sep 2014, 18:53

die "einen" oder die "anderen" . . .

Abmoosen zur Erzielung neuer Wurzeln wird man immer im dunklen Moospaket vornehmen.

Ein gutes Beispiel für ein gehemmtes Wurzelwachstum im Licht ist auch die Tatsache, dass in einem Pflanzkorb die feinen Wurzeln zwar zunächst durch die Löcher herauswachsen, sie aber dann das Wachstum einstellen und am Ende vertrocknen. Stattdessen bildet der Baum im Erdreich neue Wurzelverzweigungen - der Ballen wird dadurch kompakter und "schalengeeigneter".

Ich lege Wurzelansätze bei Bäumen in der Schale bzw. im Topf immer erst dann frei, wenn das zunächst unterirdisch gebildete Nebari (weitgehend) zufriedenstellend ist. Erst danach wird sich im Hellen eine richtige zum Stamm passende Rinde oder Borke ausbilden.

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hopplamoebel
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So 7. Sep 2014, 20:36

Moin Hanno,

was mache ich jetzt mit meinen zwei geraden, langen, freigelegten, nach vorne auf den Betrachter zulaufenden Wurzeln???
Grundsätzlich sind dicke Wurzeln ja eine schöne Sache, aber die beiden gefallen mir so gar nicht!
Soll ich sie wieder mit Erde bedecken und hoffen, dass sich weitere Seitenwurzeln bilden oder einkürzen (wie gesagt, die Forsys haben ein unglaubliches Wurzelwachstum) oder eine andere Idee??

Gute Nacht,
marco

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Hanno
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So 7. Sep 2014, 21:41

Marco, da fallen mir drei Möglichkeiten ein:

1. Entweder Du kappst die beiden Wurzeln direkt am Ansatz und vertraust darauf, dass die restlichen vorhandenen Wurzeln den Verlust ausgleichen.

2. Oder Du setzt den Schnitt ganz am Ende der Wurzeln, und zwar an der Stelle, bevor sie sich teilen und im Boden verschwinden.

3. Oder Du wässerst den Boden stark, lockerst die Erde da, wo sie eintauchen und versuchst dann, die zwei langen Wurzeln vorsichtig aus dem Boden zu ziehen. Dabei sollten möglichst die dünneren Wurzeln erhalten bleiben.

Die jetzt frei liegenden Wurzelenden kannst Du nun nach Belieben neu positionieren.
Dazu verfährst Du wie folgt:

Du bohrst mit einem Zahnstocher an den gewünschten Stellen jeweils ein Loch und steckst die abgeschnittenen losen Wurzelenden einfach rein.

Da Forsythien ein wirklich gutes Regenerationsvermögen haben, sollte das klappen . . .

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hopplamoebel
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Mo 8. Sep 2014, 06:28

Junge, Junge, Hanno,

und ich dachte, da geht nicht mehr viel ...

Ich werde mal drüber grübeln welche Methode ich anwende und mich dann wieder melden!

Vielen Dank schon einmal,
marco

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Carmen_G
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Di 16. Sep 2014, 11:36

Hi Marco,

auf keinen Fall würde ich die beiden Wurzeln so lasse.
Vor allem nicht, daß sie den Hoheitsbereich des linken Baumes daneben so kreuzen.

Beim nächsten Umtopfen würde ich die anders positionieren, dann unter Erde legen und wenn sie auf 1/3 ihrer Länge neue Feinabzweigungen gebildet haben, beim übernächsten topfen da dann kappen.

liebe Grüße
Carmen

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hopplamoebel
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Fr 26. Sep 2014, 13:27

Moin Moin,

ich wollte Euch an meiner Vorfreude Anteil haben lassen:

Diese gigantische Landschaftsschale hat den Weg zu mir gefunden und mir juckt es nun in den Fingern loszulegen. Da ich aber nur im Bereich Forsythien genug Rohmaterial habe, um damit schön gestalten zu können und den angefangenen Forsiewald dieses Jahr nicht mehr umpflanzen will, bleibt mir nur, bis nächstes Jahr zu warten...
Alternativ hätte ich nur noch Eiben, aber ich weiß nicht, ob sie für ein solches Projekt schon "reif" genug sind!
Wenn man ein so außergewöhnliches Projekt (jedenfalls für mich und vor allem auch von der Größendimension) angeht, dann möchte man natürlich auch ein tolles Ergebnis haben!

Na ja, mal sehen, ich werde Euch jedenfalls berichten wie es weitergeht!
Grüße,
marco
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Albin
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Di 7. Apr 2015, 14:24

Hallo Marco,

gibt es schon was neues vom Wäldchen, ein Bild mit Blüte wäre auch nicht schlecht (neugierig).

LG
Albin

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hopplamoebel
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Di 7. Apr 2015, 18:05

Moin Albin,

das Wäldchen würde schon gerne loslegen - da ich aber in Flensburg wohne und die Witterung bisher eher bescheiden ausgefallen ist :bcdsad: , halten sich die Forsys noch zurück...
Es kann sich aber nur noch um wenige Tage handeln (hoffe ich wenigstens), bis die ersten Blüten soweit sind.
Ich werde in jedem Fall ein Bildchen machen und es dann nachreichen!

Danke für die Nachfrage,
marco

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hopplamoebel
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Mo 13. Apr 2015, 09:52

Moin,

die Blüte wird dieses Jahr wohl nur "bescheiden" ausfallen - die Gruppe konzentriert sich schon wieder auf den Neuaustrieb.
Da die Verzweigung aber auch noch weiter aufgebaut werden muss, sehe ich das entspannt und zugunsten der weiteren Entwicklung.

Liebe Grüße,
marco
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Albin
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Mo 13. Apr 2015, 20:30

Hallo Marco,

ist tatsächlich etwas spärlich mit der Blüte, hatte mit mehr gerechnet. Wie gehst Du denn weiter vor, topfst Du noch um, oder erst im Herbst.

LG
Albin

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hopplamoebel
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Mo 13. Apr 2015, 21:09

Moin Albin,

ich hatte auch mit mehr gerechnet :bcderstaunt: , aber was solls!?

Umtopfen habe ich nicht vor - die große Schale hat noch keine Unterkonstruktion und ich bin mir auch noch nicht sicher. was ich wirklich hinein pflanzen will. Es soll auf jeden Fall in Richtung Penjing gehen, aber ich weiß noch nicht mit welcher Spezies, bzw. habe noch nicht genügend gutes Material zusammen - egal ob bei Eiben, Buchen, Forsythien, etc..

So bleibt das Forsywäldchen also erst einmal in seiner Schale und ich arbeite dieses Jahr wahrscheinlich nur an der Verzweigung und ggf. an den sichtbaren Wurzeln.

Aber wer weiß; ich soll demnächst bei einem Bekannten noch 2 Forsythien ausgraben und dann habe ich evtl. genug Material für eine Naturlandschaft mit Forsythien zusammen.

Falls es dazu kommt oder ich mich für eine andere Kombination entscheide - ich werde es in jedem Fall ins Forum stellen - versprochen ...

Gute Nacht,
marco

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Carmen_G
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Di 14. Apr 2015, 11:47

Das klingt sehr interessant! :twothumbsup:
Viel Erfolg beim ausgraben und wir freuen uns auf die weitere Dokumentation! :yes:

Daß dein Wäldchen heuer nicht so viel blüht finde ich im Hinblick darauf, daß du noch aufbau brauchst ganz gut. So wird keine Kraft "unnütz" verschwendet. Blüten bekommst du sicher in späteren Jahren noch genug. :)

liebe Grüße
Carmen

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Di 14. Apr 2015, 20:20

Hallo Marco,

wenig Blüten ist ja definitiv kein Problem, Hauptsache es ist kein Anzeichen fehlender Vitalität,
glaube ich aber nicht. Mit dem umtopfen würde ich mir event. überlegen, bei dem rasanten Wurzelwachstum könntest Du doch schon weiter am Wurzelwerk arbeiten, unnötig weg und mehr Feinwurzeln. Wäre auch einfacher mit dem gestalten/bepflanzen wenn es später in Richtung Wäldchen geht, mindestens ein Zeitgewinn. Nicht falsch verstehen ist nur meine persönliche Meinung.

LG
Albin

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Mi 15. Apr 2015, 18:52

Hey Albin,

gute Anmerkung! Wann schneidest Du die Wurzeln?
Meiner Meinung nach kann man das bei Forsys mehr oder weniger das ganze Jahr über machen (Hochsommer mal ausgeschlossen).
Wie sind Eure Erfahrungen?

Grüße,
marco

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Albin
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Mi 15. Apr 2015, 20:23

Hallo Marco,
grundsätzlich hast Du recht mit dem Wurzelschnitt, die Frage ist nur warum sollte man das Stresspotential unnötig erhöhen. Und Stress bedeutet der Wurzelschnitt immer, mal mehr mal weniger, so wie die jeweilige Baumsorte in Abhängigkeit aller anderen Variablen den Stress besser oder schlechter verarbeitet. So gesehen ist es immer eine von Fall zu Fall Entscheidung.

Meine Forsys waren schon fast durch mit der Blüte und zu diesem Zeitpunkt topfe ich immer um incl. Wurzelschnitt. Forsys topfe ich auch jedes Jahr um, halte ich für zwingend notwendig weil das Wachstum jedesmal explosionsartig ist. Habe unter anderem einen Steckling vom letzten Jahr umgetopft, mit dem Wurzelwerk hätte ich locker mehrere Bäume versorgen können.

LG
Albin

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hopplamoebel
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Di 9. Jun 2015, 19:53

UPDATE

Moin,
auf Albins Rat hin habe ich das Wäldchen einem Wurzelschnitt unterzogen - einfach Wäldchen herausnehmen, Säge ansetzen und ca. 3-4 cm auf der ganzen Fläche absäbeln, Wäldchen wieder in die Schale, ein wenig mit Erde nacharbeiten - fertig!

Gefühlt hat es keine 3 Tage gedauert bis die Forsys weiter gewachsen sind :yes:

Nachdem der Austrieb schon ansehnlich war, habe ich auf ein Blattpaar zurück geschnitten. Das hat zu vielen neuen Trieben geführt. Vor allem bei dem dicksten Stamm kann man dies gut sehen: Die 3 langen Äste, die bisher die "Krone" gebildet haben, hatten fast keine Seitentriebe. Nach dem Rückschnitt treiben sie aus vielen schlafenden Knospen aus.

In den nächsten Jahren wird der Astaufbau auch das große Thema dieser Gruppe sein. Alles andere läuft fast von selbst (Vitalität, Nebariverbesserung, Blüte, etc.)

LG,
marco
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Hanno
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Di 9. Jun 2015, 20:15

hopplamoebel hat geschrieben:Alles andere läuft fast von selbst (Vitalität, Nebariverbesserung, Blüte, etc.)
Schon, aber denk dran:
Schnittmassnahmen und Pinzieren sollten möglichst Ende Juli abgeschlossen sein, weil es ansonsten mit einer Blüte in 2016 eher mager aussieht. Die werden nämlich am vorjährigen Holz gebildet. Das ist wie z.B. beim Flieder.
Du hast immer die Wahl: entweder reichliche Blüte oder viel Verzweigung . . .

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hopplamoebel
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Di 9. Jun 2015, 20:24

Moin Hanno,

Danke für den Hinweis!

Ich werde mich wohl für die Verzweigung entscheiden - die Blüte kann irgendwann kommen, wenn die Verzweigung steht ...

LG,
marco

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Di 9. Jun 2015, 20:36

Mal nachgefragt:
ist das letzte Bild "86063klein.jpg" vor oder nach dem Schnitt gemacht?
Nach meinem Gefühl sind die Kronenäste der beiden mitleren Bäume etwas zu lang und zudem ohne Austriebe und sollten fallen, damit Rückknospung erfolgt und dadurch die Gesamtkrone geschlossener wird . . .

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hopplamoebel
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Mi 10. Jun 2015, 06:39

Moin Hanno,

das Bild zeigt die Bäume nach dem Rückschnitt.

Mit den langen Ästen gebe ich Dir Recht! Bei dem dicken hatte ich ja schon geschrieben, das es zu Rückknospungen gekommen ist. Sobald die sich stabilisiert haben, werde ich einkürzen. Bei seinem Kollegen rechts daneben, hat die Rückknospung leider nicht so gut funktioniert. Hier bin ich noch unentschlossen ob und wie weit ich zurück schneiden soll. Ich möchte ein Eintrocknen durch Saftrückzug vermeiden. Aber ohne Triebe würde es wohl darauf hinaus laufen, wenn ich die Äste einfach stark einkürze.
Oder hast Du andere Erfahrungen?

LG,
marco

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