Re: Substrat, Giessen, Düngen

Wissenswertes, Virtuals,Tips und Tricks
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corydoras2008

Di 1. Dez 2009, 18:23

Wenigstens hast du die Fähigkeit es freundlich zu sagen!
Das es keine klaren Antworten gibt und man auf Grund eines Bildes auch keine Gestaltungsvorschläge machen kann, das habe ich auch gelernt.
Deshalb werde ich auch so gut wie nichts mehr fragen und wie mein Vati mein Ding machen.
Auch wenn ich dadurch kein Profi werde.
Ich habe in den letzten Wochen vergessen, das Bonsai bei mir nur ein Hobby ist und ich kein Profi werden möchte.
Sollte das Angebot von Amadeus weiterhin bestehen, werde ich gern einen AK besuchen, aber sonst werde ich das Forum nur noch in zurückgehaltener Form nutzen.
Dann seid ihr dann auch meine lästigen Kommentare los.

marius
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Di 1. Dez 2009, 18:39

um profi zu werden ist ein forum ehe nicht tauglich.  :twinkle:

ganz unabhänig, ob nun freundlich, bestimmt oder unfreundlich. das dafür nötige wissen kann dir ein forum nie und nimmer bieten. da sind die ak's wesentlich besser geeignet. (so als erster anlaufpunkt.)

(so schnell wird man es auch nicht - wahrscheinlich.)

gruß marius (der eigentlich immer nett ist.)  :yes:
natür ist was schönes, solange sie da ist.

corydoras2008

Di 1. Dez 2009, 18:47

Zitat vom rüstigen Opa:
der eigentlich immer nett ist
ich eigentlich auch :(
Werde mich besser mal seelisch und moralisch auf die Abschlussprüfg. morgen vorbereiten und das hier vergessen........

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Pet
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Di 1. Dez 2009, 19:17

corydoras2008 hat geschrieben: Aus manchen Themen kann man sich als Anfänger letztendlich nach vielen Antworten so gut wie gar nichts entnehmen...
Einfach zu viele oder zu unterschiedliche Antworten.
Hi Dani,
nachdem du inzwischen selbst 93 Beiträge geschrieben (und hoffentlich noch etliche mehr gelesen) hast, wird dir aufgefallen sein, dass man zu fast allen Fachfragen verschiedene Meinungen haben kann - ebenso wie in Erziehungsfragen. Es gibt Dinge, die gehen gar nicht, aber ansonsten gibt es verschiedene Wege zum selben Ziel, und manchmal funktioniert was unter diesen Pflegebedingungen oder Baumarten, bei jenen aber nicht.

Dass du "sehr selbständig" wärest, ließ sich keiner deinem früheren Beiträge entnehmen. Auch deinen letzten entnehme ich eher verletzte Eitelkeit - und der letzten Änderung des letzten Beitrags Stress.
Verletzen wollte ich dich nicht, dafür möchte ich mich entschuldigen. Im Übrigen aber stehe ich zu meiner Ansicht, dass nur der Erfolg mit diesem Hobby haben kann, der bereit ist, ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Mühe aufzubringen, denn eine genaue "Segelanleitung" für deinen speziellen Baum kann und wird dir niemand hier aufschreiben. Dass manche Frage eher an eine Suchmaschine als im Forum zu stellen wäre, scheint dir inzwischen jedoch aufgefallen zu sein: deinen Beitrag vom 26.11.2009 finde ich nicht mehr hier  :twinkle:  Nachdem du auf Hannos entsprechenden Hinweis allerdings mit besagtem Zitat statt Einsicht reagiertest, ist mir der Gaul durchgegangen..
corydoras2008 hat geschrieben: Ich hatte gehofft das hier mit Neulingen etwas schonender und nicht so von oben herab umgegangen wird.
Da habe ich mich wohl getäuscht.
PS: diese Meinung vertrete ich nicht nur allein.
Dann mögen sich bitte alle beschweren, auf deren Schlips ich gerade stehe - auf dass ich mich bessern kann  ;D
Dass ich "von oben herab" mit jemand umgehen würde, hat mir noch niemand vorgeworfen; zu groß dürfte die Anzahl meiner "Opfer" eher nicht sein. Ich weiß allerdings, dass man in vielen andren Foren Anfängern auf gewisse Art von Fragen gar nicht antwortet. Ob das jemanden weiterbringt, inhaltlich wie im Nachdenken über das eigene Verhalten?!? Bisher habe ich - im Rahmen meiner eigenen zeitlichen Möglichkeiten - gerne auch Anfängern zu helfen versucht.  Vielleicht sollte ich mich auf diejenigen beschränken, nach deren Beiträgen die Chemie besser zu mir passt, dann ist die Gefahr solcher Dispute geringer und Zeit spart's auch. Fänd ich aber auch irgendwie schade.

Rauchen wir nun die Friedenspfeife?  :twothumbsup:
So oder so wünsche ich dir viel Erfolg in deiner Prüfung, und auch mit deinen Bäumchen.


Gruß
Petra    (die lieber ehrlich und offen ist, als immer nur nett.)
Gruß
Pet

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Alfred Hart
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Di 1. Dez 2009, 20:05

Daniel,

dann ist ja das Wesentliche schon  geschrieben worden, ich hätte die gleichen Antworten wie Pet & Marco gegeben.
Nur Eines noch dazu
diese Meinung vertrete ich nicht nur allein.
Ohne Roß & Reiter führt das nicht weiter (ups, reimt sich)
Bei mir bzw. den anderen Mods hat sich jedenfalls noch Niemand beschwert.
Eines ist nur komisch: Einerseits  nehmen es die alten Hasen "dem Forum" bzw. der Moderation fast übel, daß die anfängerhafteste Frage mit Engelsgeduld beantwortet wird (z.B. "Hilfe, mein Baum verliert Blätter"), andererseits ist gerade unser Forum dafür bekannt, daß sich immer Jemand um die "simpelsten" Fragen kümmert u. man behauptet, daß es zu einem Anfänger-Forum mutiert ist.
(Wenn es denn nicht einige Unerschrockenen gäbe, die die engagierte Fahne hoch halten)
Wer sich also ungerecht, schlecht behandelt/herablassend oder entgegen § 1 GG behandelt fühlt, immer her mit den pn´s an mich.

Du kannst wieder aus der Ecke kommen und für Deine Prüfung wünsche ich Dir viel Glück und drücke Dir die  :well done:

Grüße, Alf
Grüße aus Magdeburg, Alf

corydoras2008

Di 1. Dez 2009, 20:47

Is gut.Hab zuviel inneren Stress.
Und dann solche gemeinen Beiträge.
Das war einfach zuviel!!!
Machts gut!
Ich versuche mich zu bessern.
Friedenspfeife
Rauchen tu ich nicht aber ist OK- angenommen!
Bezüglich den Glückwünschungen: Danke!

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Megane
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Mi 2. Dez 2009, 05:41

Leider hatte ich die letzten Tage etwas viel Stress und konnte hier nicht viel lesen.

Bin selber blutige Anfängerin und bekam nie böse Komentare. Jeder hier hat gerade zu dieser Zeit Stress und da kann auch schon einmal ein Satz falsch rüber kommen. Hier bin ich auf so viel Geduld und Hilfsbereitschaft  gestoßen, da sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen bzw. überempfindlich sein.
Viel Erfolg bei der Prüfung und überdenke die Sache bitte noch einmal.

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Oope
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Mi 30. Dez 2009, 16:19

Moin moin,
naja evtl haltet ihr mich gleich für blöd aber egal^^ und zwar in Bezug aufs Düngen. Ich habe mal eine Pflanze recht oft gedüngt nicht so oft wie von Walter beschrieben aber die Pflanze konnte es nicht so gut ab mit dem vielen Dünger. Jetzt würde mich das mal interessieren, wenn man einen Bonsai so oft düngt und der Baum dadurch immer so viel Nährstoffe bekommt kann es da nicht passieren das der Baum sozusagen überdüngt wird? Auf den Mensch bezogen "Burnout"- Syndrom. Ich meine bei der geringen Menge an Erde/Substrat in dem der Baum steckt kann das Versalzen wie ihr es nennt ja vorkommen, wenn ihr jetzt soviel gießt mit Dünger plus den Zusatzstoffen schadet das dem Baum auf Lange sicht gesehen denn nicht? Ich weis ja jetzt nicht wie lange Walter das jetzt schon macht?

Hoffe meine Fragen waren jetzt nicht zu Amateurmäßig heheh :twothumbsup: :laechelt:
Nur wenige sehen ein, daß Dulden geduldig macht.

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Walter Pall
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Mi 30. Dez 2009, 18:08

OOpe,

dann sieh dir mal meine Galerie an: http://walter-pall.de

ALLE Bäume werden bei mir mit dieser Methode seit vielen Jahren bearbeitet. So an die 1.000 Stück.

Thomas P.
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Mi 30. Dez 2009, 18:53

Oope hat geschrieben: Ich habe mal eine Pflanze recht oft gedüngt nicht so oft wie von Walter beschrieben aber die Pflanze konnte es nicht so gut ab mit dem vielen Dünger.
Wichtig ist, bei der ganzen Diskussion nie den Eingangsartikel von Walter Pall aus dem Blick zu lassen.
Noch einmal: Entweder alles oder nichts! Wer bloss auf Teufel komm raus düngt oder wässert und altmodische Erde nimmt, der bringt seine Bäume mit Sicherheit um. Wer bloss modernes Substrat verwendet, aber mit Wässern und Düngen weitermacht wie bisher, der bringt seine Bäume um.
Wer also glaubt, seinem eben unterm Weihnachtsbaum gefundenen in Lehmpampe stehenden "Bonsai" von Ikea mit einer Düngerbombe was Gutes tun zu wollen, erlebt u.U. eine böse Überraschung.
Viele Grüße
Thomas Pallmer
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Bonsai im Osten

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AzraelStyx
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Do 22. Apr 2010, 10:33

Mein Substrat besteht aus 50% Akadama 20% Kies und 30% Torf.
Meine Bonsai stehen ganzjährig unter Pflanzenlampen in der Wohnung.
Partikel unter 1mm Größe wurden durch Sieben entfernt.
Bäume sind 2 Chin. Ulmen, 2 Fukientee und 1 Fikus macrophila.

Ich würde gerne wissen ob die von Herr Pall angewandte Pflegemethode sich auch auf Zimmerbonsai mit geringem Kiesanteil anwenden lässt, oder ob mein Substrat zu viel Flüssigkeit speichert.

Des weiteren würde ich gerne wissen, ob es ein Messgerät für die Bodenfeuchtigkeit von  solch groben Substrates gibt. Mein derzeitiges Messgerät versagt leider, da es zu wenig Substratkontakt hat um eine Messung durchzuführen.
sterben müssen wir alle einmal;
man muss den Klauen des Todes nur lang genug ausweichen
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fuzz77
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Mi 19. Mai 2010, 00:34

Hallöchen,

ich bin noch ein ziemlicher Bonsai-Frischling und hätte eine Frage zum Düngen:

Unter dem Punkt "Düngen" in Walter Palls Artikel ist zunächst die Rede von Flüssigdünger, danach von festen, und damit vermutlich Langzeitdünger.
Als Anfänger weiß ich nun nicht, benutzt man entweder flüssigen Dünger in der genannten Häufigkeit oder Langzeitdünger? Also muss man sich für eine Methode entscheiden? Oder legt man in der vom Hersteller angegebenen Häufigkeit Langzeitdünger auf und düngt gleichzeitig alle 10 Tage mit Flüssigdünger?
Möchte auf keinen Fall hier einen Fehler machen indem ich den 10-Tage-Rythmus mit Flüssigdünger einhalte und meinen Kleinen durch Langzeitdünger dann zuviel verabreiche und sie schädige.

Ich danke euch schonmal für die Hilfe,

bis denne,

fuzz

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Walter Pall
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Mi 19. Mai 2010, 06:46

So sehen Bäume aus, die aggressiv gewässert und gedüngt werden mit modernem Substrat.

Auch Indoors kann man selbstverständlich so behandeln, wenn das Substrat stimmt. Das Problem ist nur, dass in fast allen Fällen nicht genug gewässert wird. Man will ja keine Sauerei. Wenn das so ist, dann darf man auch nicht agressiv düngen. Indoors gibt es übrigens ohenhin nicht. Es gibt nur Bäume, die in Wohnungen in Gefangenschaft gehalten werden unter nicht artgerechten Bedingungen.

Ich dünge organisch mit jeweils einer Handvoll getrockentem Hühnermist so gegen Anfang Mai und dann wieder gegen Ende August. Der Mist bleibt zwei bis drei Wochen. Zwei Wochen nach dem Auflegen dünge ich alles parallel mit Flüssigdünger von Aldi.

Man kann ohne weiteres parallel organisch und flüssig düngen. Die allermeisten düngen ohnehin viel zu wenig.

Am besten wäre übrigens eine tägliche Düngung mit dem Giessen.  
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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uvex
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Mi 19. Mai 2010, 12:16

Walter Pall hat geschrieben:
Am besten wäre übrigens eine tägliche Düngung mit dem Giessen.  
... genau das geschieht, wenn organischer Dünger auf der Erdoberfläche liegt.   :yes: Und: Auch wenn es regnet, also in der Regel kaum jemand gießt, wird automatisch gedüngt.

Wer mit Schlauch gießt, kann sein Wasser immer über einen Mischer laufen lassen, der mineralischen (Aldi-) Dünger automatisch in regelbarer Dosis zugibt. Das wär doch was für Walter Pall, oder?

Achso, fuzz (?) ich denke, wenn Du die vorhergehenden Seiten aufmerksam durchließt bist Du um einiges schlauer. Ich glaube, da steht alles Wichtige drin, auch, wenn manches verwirrend ist. Aber das ist Bonsai. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen und bevorzugt somit auch jeweils andere Methoden der Pflege und Gestaltung.

VG!
Das Geheimnis der Natur liegt in der Zeit,
das von Bonsai in der Geduld.

literator

Mi 19. Mai 2010, 12:40

...mal einfach googlen nach "Dosatron".
"Der Dosierer funktioniert ohne Strom und wird einfach an die Wasserleitung angeschlossen. Dabei wirkt der Wasserdruck als Antriebskraft. Das Gerät saugt das Konzentrat aus einem Behälter, dosiert den gewünschten Prozentgehalt und homogenisiert es in der Mischkammer mit dem Antriebswasser. Die so hergestellte Lösung wird dann in die Wasserleitung befördert. Die Dosierung des eingeleiteten Produkts ist auch bei eventuellen Druck- oder Durchsatzschwankungen konstant und streng proportional zur Wassermenge, die durch den Dosierer fließt."

(Ich hoffe, das gilt nicht als Werbung - aber der Hersteller zeigt einige interessante Möglichkeiten der automatischen Düngung auf.)

Gruss,
Gerhard

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AzraelStyx
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Mi 19. Mai 2010, 13:43

literator hat geschrieben: ...mal einfach googlen nach "Dosatron".
"Der Dosierer funktioniert ohne Strom und wird einfach an die Wasserleitung angeschlossen. Dabei wirkt der Wasserdruck als Antriebskraft. Das Gerät saugt das Konzentrat aus einem Behälter, dosiert den gewünschten Prozentgehalt und homogenisiert es in der Mischkammer mit dem Antriebswasser. Die so hergestellte Lösung wird dann in die Wasserleitung befördert. Die Dosierung des eingeleiteten Produkts ist auch bei eventuellen Druck- oder Durchsatzschwankungen konstant und streng proportional zur Wassermenge, die durch den Dosierer fließt."
Wenn man giesst, dann aggressiv. D.h., alles platschnass machen, den ganzen Baum, von oben bis unten. Das Wasser muss unten aus den Löchern herausrinnen.
Da kommt mir doch gleich eine neue Frage.
Mittels Dosimerter kann man sicherlich wunderbar eine Flüssigdüngerkonzentration für den täglichen Gebrauch erzeugen, wenn ich jedoch wie her Pall wässere, kriege ich dann nicht ein Problem mit den Blättern, die dann direkt ein Teil den Düngerkonzentration abbekommen?
Müsste man dann nicht eine Konzentration einstellen, welche Blattdüngungsverträglich ist und ist diese  dann nicht zu gering?
Herr Pall nutzt ja normalerweise die 3-fache Dosis um sein Ergebnis zu erzielen.
sterben müssen wir alle einmal;
man muss den Klauen des Todes nur lang genug ausweichen
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literator

Mi 19. Mai 2010, 15:13

Ich glaube nicht, dass bei täglicher Düngung eine dreifache Dosis erforderlich ist, denn - wenn ich Walter Pall richtig verstanden habe - düngt er alle 14 Tage mit doppelt bis dreifacher Dosis, oder?
Insofern ist bei täglicher (im Verhältnis) schwacher Düngung auch keine Schädigung der Blätter zu befürchten, im Gegenteil. Auch über die Blätter kann mE Dünger aufgenommen werden.

Gruss aus Essen,
Gerhard

Stanis

Fr 9. Jul 2010, 21:42

Die Düngeanleitung von Herrn Pall halte ich für extrem gut, nur habe ich ein Verständnissproblem, alle Wurzeln brauchen um Nähstoffe aufzunehmen kleine Teilchen wie Ton oder Dauerhumus die sie als Oberfäche benutzen. Nur wo kommen diese Teilchen her?
Der Rest ist sehr logisch, zwar extrem aufwendig für arbeitende Menschen aber gut fürn Baum.

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Walter Pall
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Sa 10. Jul 2010, 06:12

Stanis,

woher die Weisheit? Warum wachsen Bäume in Hydrokultur, völlig ohne Erde? Was ist das mit 'aufwendig'? Ich denke Ihr habt das immer noch nicht verstanden. Es ist extrem unaufwendig. Das ist ja genau der Punkt: es gibt kein Übergiessen, jeder Depp kann giessen, es gibt kaum Überüngen, jeder Depp kann Düngen, ich spare endlos Zeit weil nichts individuell geht, sondere einfach flächendeckend. Ich giesse drei- bis fünfmal so schnell wie die, die alles einzeln giessen - 30 Minuten für 1.000 meist grosse Bäume. Ich denke nicht nach beim Düngen, sondern giesse alles gleichmässig mit Flüssigdünger. Fertig! nachdem fast jeder inzwischen mit modernem Substrat arbeit, müssen ALLE viel giessen. Ich habe es nur vereinfacht.
Also noch mal. Wer mit modernem Substrat arbeitet MUSS viel giessen, ob er meine Methode anwendet oder nicht. Wer mit altmodischem Substrat arbeitet, dessen Bäumen geht es schlecht. Es bleibt also gar keine Wahl.

Stanis

Sa 10. Jul 2010, 16:24

Hallo

die Weisheit habe ich aus ner Pflanzenbau-Vorlesung, ich glaub schon dass das Systhem funktioniert, hat mich halt nur etwas rätzeln lassen.

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uvex
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Sa 10. Jul 2010, 18:52

Walter Pall hat geschrieben: Ich giesse drei- bis fünfmal so schnell wie die, die alles einzeln giessen - 30 MInuten für 1.000 meist grosse Bäume.

...

Also noch mal. Wer mit modernem Substrat arbeitet MUSS viel giessen, ob er meine Methode anwendet oder nicht. Wer mit altmodischem Substrat arbeitet, dessen Bäumen geht es schlecht. Es bleibt als gar keine Wahl.
Hallo Walter,

Du sprichst ein Problem Deiner Substratwahl indirekt an. Ich glaube Dir, dass Du Deine Pflanzen sehr schnell wässern kannst. Das Substrat Deiner Wahl nimmt sehr schnell Wasser auf und gibt es sehr schnell wieder ab. Das ist durchaus von großem Vorteil bei 14 Tage Dauerregen.
Aufgrund der geringen Wasserspeicherung Deines durchlässigen Substrates mußt Du aber bei jetzigen Temperaturen von 35°C im Schatten doch sehr oft am Tag giessen, oder? Schreib doch mal, wie oft Deine Pflanzen momentan gewässert werden. Wäre Dir sehr dankbar.

VG!
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das von Bonsai in der Geduld.

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Walter Pall
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Sa 10. Jul 2010, 19:04

uvex,

ich giesse momentan zweimal am Tag ohne Probleme. Ich giesse nicht individuell, sondern flächendeckend, so wie man einen Blumengarten giesst. Es ist egal, wenn ein Baum zuviel Wasser bekommt, zuwenig ist nicht egal.

Toffi87

Sa 10. Jul 2010, 21:29

hi

@ walter
das gilt aber auch nur wenn die pflanze in einem substrat steht und nicht in erde!!!!!!!!!!!!!

net das jemand nur diesen absatz liest und dann seine pflanze ertränkt :S

gruss chris

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Hanno
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So 11. Jul 2010, 00:57

Toffi87 hat geschrieben:@ walter
das gilt aber auch nur wenn die pflanze in einem substrat steht und nicht in erde!!!!!!!!!!!!!
Chris, genau DAS hat Walter in diesem Thread aber schon vier oder fünf Mal geschrieben!
net das jemand nur diesen absatz liest . . .
Wer deshalb trotzdem "seine pflanze ertränkt" ist selber Schuld!

Ich kann sehr gut verstehen, wenn er (Walter) langsam die Geduld verliert,
weil er immer wieder dasselbe schreiben muss.
Zumindest gründliches, d.h. vollständiges Lesen seiner Ratschläge
setzt er nämlich ganz zu Recht voraus . . .

Noch einmal:
Walter Pall hat geschrieben:Also noch mal. Wer mit modernem Substrat arbeitet MUSS viel giessen, ob er meine Methode anwendet oder nicht. Wer mit altmodischem Substrat arbeitet, dessen Bäumen geht es schlecht.

Bonwil
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So 11. Jul 2010, 04:12

Ich ziehe die "Steinzeitvariante" vor und gieße mit "altem" Substrat das Jahrzehte ( Jahrhunderte ) gut war und gern genommen wurde meine ca. 1000 großen, kleine und sehr kleinen Bäume in ca. 15 - 20 Minuten ainmal täglich.
Sehr gut geht es ihnen auch. Sonst könnte ich nach ca. 6-7 Jahren nicht so viele Bäume haben.

Schönen Sonntag, Wifried

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